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Glasfaser ABC

Glasfaser-Begriffe leicht erklärt

A

APL

Ein APL (Abschlusspunkt Linientechnik, auch Hausübergabepunkt) ist der Übergabepunkt innerhalb eines Gebäudes, in dem verschiedene Teilnehmeranschlüsse zusammenlaufen. Er kommt zum Einsatz, sobald in einem Haus mehr als eine Wohneinheit vorhanden ist. Im APL lassen sich bis zu 12 Wohneinheiten getrennt voneinander mit einer eigenen Glasfaser versorgen.

Hat ein Haus nur eine Wohneinheit, wird ein sogenannter ONT (Optical Network Terminator), auch Netzabschlussgerät, verwendet.

Asymmetrische Bandbreite

Von einer asymmetrischen Bandbreite wird dann gesprochen, wenn Up- und Downloadrate unterschiedlich sind. Zum Beispiel wird dem Kunden ein Download von 220 Mbit/s und ein Upload von 30 Mbit/s geliefert. Bei einer symmetrischen Bandbreite wären das 220 Mbit/s im Up- sowie im Download.

B

Bandbreite

Die Bandbreite bezeichnet in der Telekommunikationstechnik einen bestimmten Frequenzbereich, der für die Übertragung zur Verfügung steht. Die Bandbreite ist dabei die Differenz zwischen oberer und unterer Grenzfrequenz. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können in einer Zeiteinheit übertragen werden. Bei Frequenzen wird die Bandbreite in Hertz (Hz) angegeben.

D

Downstream

Ein Downstream bezeichnet die Datenübertragung aus dem Internet zum Rechner des Nutzers. Hierüber laufen die „Downloads“, also das Herunterladen von Dateien. Das Gegenteil hiervon ist der Upstream, also die Datenübertragungsrichtung vom Computer zum Internet.

DSL

Diese Abkürzung steht für „Digital Subscriber Line“, also die „Digitale Anschlussleitung". Besser bekannt als „Internetzugang“. Unter diese allgemeine Bezeichnung fallen verschiedene Techniken (DSL, ADSL, VDSL), die allerdings eine Gemeinsamkeit haben: die Datenübertragung (Telefongespräche und Internet) über Kupferleitungen.

E

Einblasen (Glasfaser)

Beim Einblasen wird die Glasfaser mit Hilfe von Luftdruck (bis 15 bar) von einem Punkt A zu einem Punkt B in verschiedenen Rohrsystemen eingebracht. So kann die Faser im Nachgang leicht getauscht werden ohne einen erneuten Tiefbau durchzuführen.

Einzelverbindungsnachweis

Der Einzelverbindungsnachweis muss von einem Telekommunikationsdienstleister zur Verfügung gestellt werden, damit ein Kunde einen Einblick über seine aufgebauten und angenommenen Gesprächsverbindungen erhält und diese dann ggf. prüfen kann. Der Kunde kann dabei wählen, ob er ihm mit vollständiger oder verkürzter Rufnummer angezeigt wird.

F

Flatrate

Eine Flatrate gibt einen Pauschaltarif an. Bei diesem Tarif wird ein Produkt oder eine Dienstleistung unabhängig von der Abnahmemenge zu einem festen Preis angeboten.

FTTH

Diese Abkürzung steht für „Fiber To The Home“ („Glasfaser bis in die Wohnung“) und beschreibt einen Glasfaser-Anschluss bis in das Haus bzw. bis in die Wohnung. Diese Telekommunikationsanbindung kommt komplett ohne Kupferleitungen aus, weswegen in diesem Zusammenhang auch oft von der „echten Glasfaser“ die Rede ist. Diese Verbindung erlaubt fast unbeschränkte Übertragungsraten.

FTTC

Fiber To The Curb - besser bekannt als VDSL. Wird oft verwechselt oder gleichgesetzt mit der „echten Glasfaser“ (s. FTTH).

Allerdings gibt es hier einen entscheidenden Unterschied: Bei VDSL reicht die Glasfaser-Anbindung nur bis zum Verteilerkasten (KvZ) am Straßenrand. Von dort bis ins Haus oder die Wohnung (der sogenannten „letzten Meile“) liegen allerdings wieder Kupferleitungen. Die Leitungen werden also mit allen Bewohnern der Straße geteilt und es bleibt nur noch die Bandbreite, die die Nachbarn „übriglassen“.

G

Glasfasern/Glasfaserkabel

Die Glasfaser bzw. Glasfaserkabel ist das physische Medium, welches für die Leitung von Licht genutzt werden kann. Daher wird sie auch Lichtwellenleiter (LWL) genannt. Die hauchdünnen Glasfasern bestehen entweder aus fein gezogenem Quarzglas oder aus Polymeren. 

Sie gelten als das zukunftsfähigste und schnellste Übertragungsmedium. Wir nutzen sie als Lichtwellenleiter zur optischen Datenübertragung in unserem eigenen Glasfasernetz. Das hat den Vorteil, dass dank erheblich höherer – und stabiler – Bandbreiten viel mehr Informationen pro Zeiteinheit übertragen werden. Außerdem ist das übertragene Signal unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Störfeldern und bietet sehr hohe Sicherheit, zuverlässige Verfügbarkeit und extrem kurze Latenzzeiten.

Bei uns heißt es also nicht mehr "bis zu", sondern "zuverlässig".

Grundstücknutzungsvertrag

Dieser Vertrag wird benötigt, damit Baumaßnahmen auf dem Grundstück des Eigentümers erbracht werden dürfen. Auch bei beschädigten Leitungen, die auf einem privaten Grundstück lokalisiert werden, muss ein gültiger Grundstücksnutzungsvertrag vorhanden sein, damit eine Entstörung vorgenommen werden kann.

H

Hauseinführung

Die Hauseinführung beschreibt die Glasfaserverbindung vom Außenbereich in das Haus hinein. Es gibt verschiedene Arten der Hauseinführung: oberirdisch, diagonal oder unterirdisch.

I

Innenhausverkabelung

Die Innenhausverkabelung beschreibt die Anbindung aller Wohn-/Geschäftsräume und die darin befindlichen Endgeräte an die Glasfaser. 

ISDN

Das „Integrated Services Digital Network“ (Integriertes Sprach- und Datennetz) ist ein internationaler Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz. Das besondere hierbei: Es kann auf zwei Leitungen telefoniert oder gesurft werden. Maximale Geschwindigkeit: 128 kbit/s. Inzwischen wurde ISDN weitestgehend von dem ca. 250 mal schnellerem DSL abgelöst.

L

LWL

LWL ist die Abkürzung für Lichtwellenleiter und ist eine andere Bezeichnung für die Glasfaser bzw. das Glasfaserkabel, da mit ihr optische Signale übertragen werden.

Mehr dazu gibt’s unter „Glasfaser“.

O

ONT

ONT steht für „Optical Network Terminal“ ist der Abschlusspunkt unserer Glasfaser. Wir bezeichnen ihn auch als Netzabschlussgerät. Hier werden die optischen Signale wieder in elektrische Signale umgewandelt, damit die Haushaltstechnik nach wie vor weiterverwendet werden kann.

Wenn in einem Haus mehr als eine Wohneinheit vorhanden ist, kommt ein APL (Abschlusspunkt Linientechnik) zum Einsatz.

OTDR-Messung

Bei dieser Messung wird von einem OTDR-Messgerät ein Lichtimpuls in die Glasfaser geschickt. Anhand der Reflexion in der Glasfaser lassen sich Länge, Dämpfung und Fehlerstellen ausfindig machen. Die Abkürzung steht für „optical time domain reflectormetry“ (optische Zeitbereichsreflektometrie).

P

Portierung (Anbieterwechsel)

Von einer Portierung (oder Rufnummernmitnahme) wird gesprochen, wenn Rufnummern von einem Anbieter zu einem anderen gewechselt werden sollen. Dabei ist es einem Telekommunikationsunternehmen möglich, auch die dahinterliegenden Verträge bei dem alten Anbieter zu kündigen. Dafür wird eine Ermächtigung (Anbieterwechselformular) von dem Kunden benötigt, der seine Rufnummern mitnehmen will.

S

Symmetrische Bandbreite

Von einer symmetrischen Bandbreite wird dann gesprochen, wenn Up- und Downloadrate gleich sind. Zum Beispiel wird dem Kunden ein Download und ein Upload von 220 Mbit/s geliefert. Bei einer asymmetrischen Bandbreite wären das z. B. 220 Mbit/s im Up- und 30 Mbit/s im Download.

T

Telekommunikationsgesetz

Das Telekommunikationsgesetz ist ein deutsches Gesetz, welches neben der Regulierung des Wettbewerbs auch die Gewährleistung der angebotenen Dienstleistungen regelt.

Triple Play

Dieser Begriff beschreibt in der Telekommunikation das gebündelte Anbieten der drei Dienste Telefonie, Internet und Fernsehen. Wurden diese Dienste früher über getrennte Netzinfrastrukturen bereitgestellt, können sie heute über einen einzigen Anschluss vermittelt werden.

U

Upstream

Dies ist die Datenübertragungsrichtung vom Rechner ins Internet, z. B. wenn ein Video in ein soziales Netz hochgeladen wird (Upload). Das Gegenteil hiervon ist der Downstream, also die Datenübertragungsrichtung vom Internet zum Computer.

V

VDSL

Diese Abkürzung steht für „Very High Speed Digital Subscriber Line“. VDSl ist eine Internetverbindung mit wesentlich höheren Datenübertragungsraten wie etwa DSL oder ADSL.

Eine wichtige Gemeinsamkeit haben allerdings alle: die Datenübertragung (Telefongespräche und Internet) über Kupferleitungen.

VoIP

„Voice over IP“ (engl. für „voice over internet protocol“, wörtlich für Stimm(übertragung) über  Internetprotokoll) steht für die Übertragung von Sprachverbindungen (Telefonie) über eine Internetverbindung. 

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